Die Medina von Essaouira, früher Mogador, ist eine ummauerte Hafenstadt an der Atlantikküste Marokkos, ab den 1760er-Jahren von Sultan Sidi Mohammed ben Abdallah errichtet. Nach einem europäischen Rasterplan des französischen Ingenieurs Théodore Cornut angelegt, wurde sie 2001 als herausragendes Beispiel einer befestigten Stadt des späten 18. Jahrhunderts in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Ihre Wälle, Bastionen und lebhaften Souks prägen bis heute das tägliche Leben hinter den alten Mauern.